Spielvergnügen / Part 1

Mittwoch, 7. Juni 2017


Hallo Ihr Lieben,

hier bei uns wird gerne und viel gespielt. Wir lieben Gesellschaftsspiele und haben inzwischen eine ganz nette Sammlung an tollen Familienspielen. Jedoch haben wir uns gerade zu Beginn sehr schwer getan, die richtigen Gesellschaftsspiele zu finden, manche Spiele können ja doch ganz ordentlich floppen. Daher dachte ich, hier ein kleine Serie zu starten, in welcher ich unsere liebsten Spiele vorstelle.

Diesmal zeige ich Euch gleich unser momentanes Lieblingsspiel:

Einhorn Glitzerglück - Der Wolkenschatz von Haba



































Ein buntes, glitzerndes Würfelspiel für 2-4 Spieler ab 3 Jahren.  Hübsche Einhörner (!!!) reiten über Wölkchen und Regenbogen in Richtung Jackpot. Der auf drei Augen reduzierte Würfel erleichtert das Spiel gerade für kleiner Kinder, die noch nicht so fix zählen können.
Schöne Details, wie die zu ergatternden pinkfarbenen glitzernden Diamanten, Cupcake-Felder und die tollen, handlichen Spielfiguren machen das Spiel zu einem echten Hingucker. Einfache Regeln und schnelle Spielrunden machen es zum perfekten Brettspiel für zwischendurch.
Einziger Nachteil: Die Wölkchenfelder sind im Verhältnis zu den Spielfiguren etwas klein, sodass sich mehrere Einhörner darauf schon ganz schön aneinander drängeln müssen, aber damit kommen wir schon noch klar.
Insgesamt,  ein wirklich kurzweiliges Spiel, das hübsch anzusehen ist und dabei noch Spaß macht. Außerdem ist es aufgrund der Kürze gerade für Eltern, deren Kinder sich erst noch an das Verlieren gewöhnen müssen, ein wahres Geschenk, denn so kann nach einer verlorenen Runde guten Gewissens noch eine schnelle Runde nachgeholt werden, in der das Kind dann mal gewinnt ;)

Uns gefällt es so gut, dass wir es bereits weiterverschenkt haben!

Kostenpunkt: ca. 9,99 Euro

Affiliate-Link:
Einhorn Glitzerglück bei Amazon






Auf die schnelle eine Kegelparty

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wenn das Kind unbedingt "Bolling" spielen will, dann basteln wir eben schnell ein paar Bowling-Pins.

Viel braucht Ihr nicht dazu - Papierrollen, Fingerfarben, Teppichmesser und eine Kugel/ein Ball.

Gebastelt mit dem Kind - gespielt mit dem Kind - Müll aufbereitet - Check!
























SPRING ins Feld - ein Frühlingsoutfit

Sonntag, 21. Mai 2017

Auch wenn der Frühling nicht ganz so ausfällt wie wir uns das wünschen, gäbe es da ein paar Teile die wir uns für unsere Frühjahrsgarderobe wünschen würden.
Vor allem Blau- und Pudertöne haben es uns angetan. 
Und so hab' ich mir gedacht, dass es doch ganz nett wäre, wenn ich Euch regelmäßig zur Inspiration, ein ganzes Outfit zusammenstelle - samt Links natürlich (siehe unten)

Karibische Hühnchenpfanne

Mittwoch, 17. Mai 2017

Ich bin immer wieder, wie wohl fast jede Mami, auf der Suche nach Gerichten die auch dem Kind schmecken. Inzwischen habe ich eine kleine Menu-Karte die sich als tauglich erwiesen hat und so dachte ich mir, ich teile heute mal ein schön sommerliches Rezept mit Euch!


























Zutaten (für ca. 2,5 Portionen):

200 g  Reis
1 große Banane
1 Hühnerbrust (mittlere Größe)
1 kleine Dose Ananas und 1 EL Ananassaft aus der Dose
2 Frühlingszwiebeln
1 Paprika
1 Dose Kokosmilch
Salz
Pfeffer
etwas Currypulver
1 TL Agavendicksaft
Knoblauch (kann man auch weglassen, falls das Kind diesen nicht mag)
1 cm Ingwer
frischer Koriander
Chilli (für die Erwachsenen)
Etwas Öl

Zubereitung:

Reis etwas länger einweichen, mit viel Wasser aufkochen (so wird der Arsengehalt im Reis reduziert), sobald das Wasser kocht runterschalten. 
Hühnerbrust in feine Streifen schneiden. 
Bananen in Scheiben schneiden, Paprika in Würfel schneiden, Frühlingszwiebel in Streifen schneiden. Ananas abgießen (etwas Flüssigkeit aufbewahren). Koriander waschen und vom Stiel trennen. 
Ingwer und Knoblauch kleinhacken. 

Öl in einer Pfanne erhitzen, Ingwer, Knoblauch und das Weiße der Frühlingszwiebenl darin anbraten. Hühnerfleisch hinzugeben und leicht bräunen. Dann die Paprikawürfel hinzugeben kurz in der Pfanne schwenken. Dann die Kokosmilch (vorher schütteln) aufgießen, sobald diese köchelt Agavendicksaft und Ananassaft hinzugeben. Curry, Salz, Pfeffer nach Geschmack hinzugeben. Nochmals aufkochen lassen. Als nächstes die Bananenscheiben in die Pfanne werfen, mitkochen lassen bis die Soße leicht andickt. Schließlich auf dem Reis anrichten und Koriander, restliche Frühlingszwiebeln und Chilli drauf und fertig ist ein süßlich leichtes Gericht.

Viel Spaß beim Nachkochen!



Die Sache mit dem Schnuller

Mittwoch, 10. Mai 2017























Vorgestern hat uns die Schnullerfee besucht. Eigentlich war das schon längst überfällig, wenn man auf die Meinung der Zahnärzte, Nachbarinnen und anderen Ratgeber hört. Und eigentlich fällt es mir oft schwer, all diese Stimmen zu ignorieren. Von allen Seiten hört man ständig und natürlich nur zum Kindeswohl, was man als Mutter so alles tun und lassen sollte. Jeder hat eine Meinung und die ist in den meisten Fällen ja recht einheitlich oder zumindest absolut oppositionell.
Was die Sache Schnuller angeht scheint es sich aber weitgehend durchgesetzt zu haben, dass dieser aller-allerspätestens mit dem dritten Geburtstag aus den Mündern der Kinder zu verschwinden hat. Ein Kind im Kindergartenalter, das mit Schnuller durch die Gegend läuft, ist schon fast so eine Sensation wie ein steppender Bär und völlig fremde Passanten maßen es sich an, den Erziehungsberechtigten und das Kind zu belehren wie Oberlehrer Müller.
Mein Kind lief schon längst nicht mehr tagsüber mit dem Schnuller durch die Gegend, weder öffentlich noch privat. Aber er gehörte doch immer noch zu unserem Bettritual. Natürlich saß jeden Abend der gute Engel auf meiner Schulter und übernahm die Rolle des neunmalklugen Passanten, der mich mahnend daran erinnerte, dass das nun gar nicht gut sei. Das schlechte Gewissen schwang immer mit, bei mir und bei meinem Kind.
Aber irgendwie konnte ich im Fall des Schnullers nur auf meine eigene Stimme hören. Vor allem nachdem ich, während der Eingewöhnung in den Kindergarten, ein besonderes Erlebnis hatte: Mein Kind und ich standen gerade am Waschbecken der Gemeinschaftstoilette, als plötzlich der Kopf eines fünfjährigen Mädchens über der Toilettentür erschien. Schuldbewusst und mit Schnuller im Mund guckte sie mich an, nahm den Schnuller aus dem Mund und bat uns, sie nicht zu verraten. Mein Kind schaute ganz verständnisvoll drein, ein Blick der verriet "Ich kann dich soooo gut verstehen". Und natürlich verriet ich sie auch nicht.
Offenbar zog sich das Mädchen immer dann mit dem geheimen Schnuller in der Hosentasche auf die Toilette zurück, wenn es ihr gerade zuviel wurde oder sie ihre Mama vermisste. Und scheinbar hatte sie das Bedürfnis sich mir anzuvertrauen, ihr "Verbrechen" zu beichten, wie ein Straftäter, der sich im Vollrausch dem Kneipenkumpanen anvertraut um sein Herz zu erleichtern.  Mein Mutterherz schlug mit.
Ich kam zu dem Schluss, richtig zu liegen, zumindest in unserem Fall. Wie schön ist es, wenn es etwas so einfaches gibt, das Trost spendet, in Zeiten in den die Hand der Mama nicht ausreicht oder vorhanden ist. Wie hätte ich diesen entfernen sollen. Es kam mir noch grausamer vor, dem Kind von einem auf den anderen Tag den Schnuller zu entreißen. Schließlich wurde er von uns damals gegeben, damit sich das Kind beruhigt und auch der Name verrät den allgemeinen Zweck des Schnullers: Beruhigungssauger! Natürlich kann man an dieser Stelle einhaken und sagen: Genau das ist die Krux! Das Kind sollte sich im besten Fall selbst beruhigen! Aber sagt das jungen Eltern, die die Welt kaum noch verstehen, zumindest nicht die Welt des Neugeborenen, sie aber unbedingt verstehen wollen. Eltern, die völlig übermüdet sind, die eingeschüchtert all die Meinungen zum Thema Kind hören und erstmal alles sortieren müssen. Natürlich ist ein Beruhigungssauger da ein willkommenes Geschenk, denn wenn sich das Kind mit dem Schnuller beruhigt, nachdem alles andere versagt hat, dann kann vermutlich nichts Schlimmeres sein und der Weg zum Notfalldienst kann erstmal ausbleiben.
Das Kind bekommt den Schnuller also, damit es sich beruhigt, als Trost sozusagen. Und natürlich haben wir den Schnuller nicht einfach nur in den Mund des Kindes geschoben und erwartet, dass es jetzt still ist. Natürlich haben wir das Kind auch persönlich beruhigt und versucht es zu verstehen. Aber ja, wir haben ihn auch aus dem eben genannten Grund gegeben. Und plötzlich erwartet alle Welt von diesem kleinen Menschen, dass es sein Trösterchen ohne zu Mucken abzugeben hat?
Ich kann verstehen, dass es Eltern gibt, die strikt sind und dabei natürlich nicht einfach nur grausam sind, sondern an die Gesundheit des Kindes denken und vielleicht haben diese Eltern auch weniger sensible Kinder als wir eines haben, aber wir konnten es nicht und so haben wir vor einem Jahr beschlossen es langsam und vorsichtig angehen zu lassen.
Wir fanden es vor allem wichtig, dass das Kind in einem Alter ist, in dem es einigermaßen verstehen kann, warum der Schnuller keine Lösung für die Ewigkeit sein kann. Denn Machtlosigkeit, und die ist es, die vorherrscht wenn dem Kind plötzlich, ganz ohne verständliche Erklärung, der Beruhigungssauger weggenommen wird, ist doch ein ganz schreckliches Gefühl, das wissen wir alle.
Also begannen wir damit, die Zeit des Schnullerns immer stärker einzugrenzen. Kauften erst eine Schatztruhe (was nicht funktionierte) und schließlich einen Sorgenfresser, der immer wieder auf den Schnuller aufpassen durfte. Letztendlich waren wir dann an einem Punkt an dem das Kind einwilligte, dass nach dem Vorlesen und dem Gute-Nacht-Lied der Schnuller in den Mund des Sorgenfresser gesteckt wurde, der dann zum Einschlafen bekuschelt wurde, als Ersatz sozusagen. Dies funktionierte fast immer ganz gut, natürlich gab es Momente in denen es nicht klappen wollte, aber mit ein wenig spielerischer Überredungskunst gelang es uns den Schnuller aus dem Mund zu bugsieren. Irgendwann war es für das Kind Routine und auch für uns. Bis vorgestern - als das Kind plötzlich ganz von allein, die Schnullerfee rief und sich ein paar Geschenke wünschte. Und so kam sie, die Schnullerfee, mit Feenstaub im Gepäck und ein paar kleinen Geschenken. Voller Stolz wurde die Spur der Fee verfolgt und die Geschenke bestaunt. Und natürlich gab es ein paar kleine Tränen am Folgeabend, aber es sieht gut aus...hoffen wir das Beste.
Voller Stolz erzählt das Kind jetzt jedem der es wissen will, dass es keinen Schnuller mehr hat, denn den hat die Schnullerfee geholt und Geschenke für große Kinder dagelassen.
Wir sind stolz - auf das Kind und auf uns, denn endlich haben wir alle auf unser Gefühl hören können, haben alle Unkenrufe ignoriert, denn eigentlich wissen wir doch am allerbesten was das Richtige für unser Kind ist.
Was ich damit sagen will - hört auf Euer Gefühl und Euer Kind und ignoriert die klugen Stimmen der Anderen, dann klappt das schon mit dem Mamasein!




















Wohin mit den Pixibüchern? Lifehack! Upcycling!

Dienstag, 9. Mai 2017

Inzwischen haben sich bei uns wirklich Unmengen an Pixibüchern angesammelt und irgendwie passen die ja nie so wirklich ordentlich ins Bücherregal. Daher flogen sie bislang immer ziemlich wahllos durch die gesamte Wohnung.

Irgendwann hielt ich mal wieder eine dieser schönen Kosmetiktuch-Boxen in der Hand, zu schön um sie wegzuschmeißen, aber was soll  man schon damit anfangen? Einen Messi-Haushalt anlegen? Nee! Und da fielen mir die vielen tollen Pixi-Bücher ein!

Falls Ihr also ebenso nicht wisst, wohin mit den Dingern - hier meine 5-Minuten-Lösung: Die Pixi-Upcycling-Box - endlich mal ein µ weniger Müll.












Das braucht Ihr dazu:

Kosmetiktuchbox (DM Eigenmarke oder Tempo - diese ist eher für die größeren Pixi-Bücher geeignet)
Schere
Klebeband


Arbeitsschritte:




Und schon ist die gute Kiste fertig!

Happy Organising! ;)

Wetteruhr

Sonntag, 7. Mai 2017

Wir haben vor ein paar Wochen endlich eine Wetteruhr gebastelt, in der Hoffnung, dass der kleine Mensch, dann bereit ist, sich immer einigermaßen wetterangemessen anzuziehen und ich muss sagen es hat geklappt - natürlich nicht immer, aber doch meistens ;) vor allem, wenn man beim Einstellen der Uhr bespricht, was man bei einem Wetter wie es gerade ist, angezogen sein sollte.

Die Idee stammt ursprünglich natürlich nicht von mir höchstpersönlich - es gibt ja hier in der Netzwelt und vor allem auf Pinterest verschiedene Ausführungen, aber ich dachte ich zeig Euch meine Version.



Was Ihr dazu braucht:

1 Pappteller
Tonpapier in verschiedenen Farben
1 Musterbeutelklammer
1 Stück Schnur


Aus dem Tonpapier schneidet Ihr runde Kreise aus, beklebt sie thematisch (Regen, Schnee, Sonne, Wolken, Baum). Klebt diese auf den Teller, in dessen Mitte Ihr ein Loch stanzt. Dann solltet Ihr einen oder zwei Pfeile ausschneiden - wir haben uns für zwei entschieden, da das Wetter hierzulande ja oft nicht nur das Eine ist sondern oft so ein komisches Mischdingens. In die Pfeile stanzt Ihr ebenso jeweils ein Loch durch welches die Musterbeutelklammer gesteckt wird. Die Pfeile mit der Klammer werden dann durch den Teller geschoben und die Klammer wird hinten gespreizt. Dann noch eine Schnur oben am Teller befestigen und fertig ist die Wetteruhr. 

Also wirklich kein Wunderwerk, sondern ganz einfach zu basteln. 

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